Curt Rotter, Abschrift: “Ganisl, Hans: Liederbuch”, 1920, Sign. ÖN 05-(1)-2/9.

geboren: 16. November 1881 (Wien)
gestorben: 12. April 1945 (Wien)

Curt Rotter war neben seiner Tätigkeit als Bibliothekar an der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien begeisterter Volksliedsammler. Dieser Leidenschaft ging er bereits im Jugendalter in Salzburg nach. Im Jahr 1912 wurde Rotter zum Obmann des “Arbeitsausschusses für das deutsche Volkslied in Salzburg” ernannt, ab 1919 war er Schriftführer des “Österreichischen Volksliedunternehmens”. Daneben widmete sich Rotter seinen Forschungs- und Publikationstätigkeiten, wobei seine Erforschung des Schnaderhüpfls (Gstanzl) als besonders wertvoll erachtet wird.

Quellen:
Koller, Margot, Hochradner, Thomas: Curt Rotter (1881-1956), in: Corpus Musicae Popularis Austriacae, Bd. 19, Wien 2008, S. 167-184
Musiklexikon
Deutsche Biographie
Wikipedia
ÖBL: DOI:10.1553/0x00283f4a

Signatur: ÖN 05
Umfang: 3 Boxen
Status: geordnet, großteils feinerschlossen
Benutzung: uneingeschränkt
Inhalt: Abhandlungen zu Fragen der Volksliedforschung. Briefe, u. a. von Otto Eberhard, Adolf Hauffen, Viktor Jungk, Otto Krische, Karl Pohland, Joseph Pommer und Raimund Zoder; mehrere Entwürfe und Durchschriften von Briefen Rotters. Materialien zur Herausgabe von „Das Volkslied in Österreich“ 1904-1918, Materialien zum Nachlass von Josef Pommer.

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