Otto Stoessl, geboren am 2. 5. 1875 in Wien, gestorben am 15. 9. 1936 ebenda. Der Sohn eines jüdischen Arztes studierte in Wien Jura und arbeitete nach seiner Promotion (1899) bei der Wiener Nordbahn. Seit 1919 war er Burgtheater-Kritiker bei der Wiener Zeitung. Seine frühen Theaterstücke sind vom Naturalismus geprägt, in seinen Romanen (u. a. "Sonjas letzter Name", "Das Haus Erath") zeigt er sich formal dem Realismus des 19. Jahrhunderts verhaftet. 1923 erhielt er den Literaturpreis der Stadt Wien. Trotz der Förderung von Karl Kraus blieb Stoessl ein wenig gelesener Autor.

Sammlung

Zugangsdatum 1997
Umfang 1 Mappe
Status Feinerschlossen
Benutzung Benutzbar
Enthält Korrespondenzen
Achtung
Lesesäle am Heldenplatz und Papyrusmuseum

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Prunksaal und Augustinerlesesaal

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