17. Februar – 5. Juni 2017

Der Mythos der „Landesmutter“

2017 jährt sich zum 300. Mal der Geburtstag Maria Theresias. Sie wurde nie zur Kaiserin gewählt oder gar gekrönt – und dennoch kennt sie jeder als Kaiserin Maria Theresia. Sie war die „Landesmutter“, die den Zusammenhalt der Völker garantierte, und ein Mythos, der bis heute nachwirkt. Ihre starke Persönlichkeit dient als Projektionsfläche für unterschiedliche Frauenbilder, denn sie war sowohl aufopferungsvolle Mutter und gute Ehefrau, als auch strenggläubige Katholikin und die mächtigste Herrscherin des Habsburgerreiches. 

Die Person Maria Theresia in all ihren Facetten

Die Österreichische Nationalbibliothek präsentiert in ihrer Ausstellung die Person Maria Theresia und ihre Rolle in Österreich und Europa. Ihre politischen Erfolge und Krisen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die kulturellen Errungenschaften ihrer Ära. Dass sie ihr Reich modernisierte wie kein Herrscher vor und nach ihr ist umso bemerkenswerter, als sie sich selbst als barocke Herrscherin von Gottes Gnaden betrachtete, der Tradition über alles ging.

Die Erbhuldigung „der Allerdurchleuchtigst-Großmächtigsten Frauen“

Prachtvolles Buch zu Ehren Maria Theresias, dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion umfassend restauriert: Der über einen Meter lange Erbhuldigungszug, eine der elf großformatigen Illustrationen des Werks, ist über die gesamte Ausstellungsdauer zu sehen.

Mehr über Maria Theresia in ihren unterschiedlichen Rollen erfahren Sie auf Google Arts & Culture.

Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch im Metroverlag erschienen. Den 256 Seiten umfassenden Ausstellungskatalog können Sie um € 29,90 an der Prunksaalkassa erwerben.

Die Verwendung des zur Verfügung gestellten Bildmaterials im Rahmen der Berichterstattung über Ausstellungen der Österreichischen Nationalbibliothek ist kostenfrei. Copyright, falls nicht anders angegeben: Österreichische Nationalbibliothek

Achtung
Prunksaal und Augustinerlesesaal

Aufgrund von Dreharbeiten bleibt der Prunksaal vom 27. Februar bis inklusive 12. März 2024 geschlossen. Die laufende Sonderausstellung „BILD MACHT POLITIK“. Yoichi Okamoto. Ikone der Nachkriegsfotografie“ ist noch bis Sonntag, 25. Februar zu sehen.

Der Augustinerlesesaal bleibt von 27. Februar bis inklusive 8. März 2024 geschlossen. In dieser Zeit sind Aushebungen im Prunksaal nicht möglich. Als Ersatz steht Ihnen der Studienlesesaal der Sammlung von Handschriften und alten Drucken (Josefsplatz 1 im linken Gebäudeflügel, Handschriftenstiege 2. Stock) von 9.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung. Wir danken für Ihr Verständnis.

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