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2000: Aufbruch ins digitale Zeitalter


Der Medienwandel von analog zu digital in den letzten Jahrzehnten stellt Bibliotheken vor ganz neue Herausforderungen. Die Österreichische Nationalbibliothek versucht die neuen Chancen infolge der digitalen Medien bestmöglich zu nutzen.

Zu Beginn der 1990er-Jahre wird das erste elektronische Bibliotheks-Verbundsystem eingeführt, 1995 mit der Umwandlung der Zettelkataloge in Online-Datenbanken begonnen. Die Retrokonversion sämtlicher analoger Bestandskataloge ist 2011 abgeschlossen, alle Kataloge sind ab 2015 in die Suchmaschine QuickSearch integriert.

Bereits 1995 besitzt die Österreichische Nationalbibliothek eine eigene Website mit einem seither ständig wachsenden Angebot an Online-Services.

Seit der Mediengesetznovelle 2000 unterliegen auch elektronische Offline-Publikationen der Ablieferungspflicht, ab 2009 auch Online-Medien; die Webarchivierung wird eine neue Aufgabe der Österreichischen Nationalbibliothek.

» ANNO (Austrian Newspapers Online), das erste Massendigitalisierungsprojekt der Österreichischen Nationalbibliothek, geht 2003 online. Jährlich wächst der virtuelle Zeitungslesesaal um etwa eine Million Seiten.

2010 startet das Public-Private-Partnership-Projekt » ABO (Austrian Books Online) mit Google zur Digitalisierung sämtlicher urheberrechtsfreier Druckschriften (ca. 600.000 Bände) bis 2018.

» 2002: Ausgliederung aus der Bundesverwaltung

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Auslastung Bibliotheksbereich Heldenplatz

Aufgrund des behördlich vorgeschriebenen Mindestabstands stehen derzeit nicht alle Plätze in den Lesesälen zur Verfügung. Diese Auslastungsanzeige dient zur Orientierung für Ihren Besuch.

 
 
 

Es sind aktuell noch insgesamt 30 Sitzplätze (Lesesäle, Lounge oder Recherchezone) frei.

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