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Jörg Thunecke: Bericht über das Symposion »Austrian Literature in Transition: New Authors - New Themes - New Trends« in Riverside, 16. bis 18. April 1998 (29. 12. 2001). In: Sichtungen online, PURL: http://purl.org/sichtungen/thunecke-j-1a.html ([aktuelles Datum]). - Auch in: Sichtungen 2 (1999), S. 291-292.

Jörg Thunecke
Fachhochschule Köln
Fachbereich Sprachen
Mainzer Straße 5, D-50678 Köln
Adressinformation zuletzt aktualisiert: 1999

Bericht über das Symposion »Austrian Literature in Transition: New Authors - New Themes - New Trends« in Riverside, 16. bis 18. April 1998

Jörg Thunecke


[2/ S. 291:] Das letztjährige 13. Internationale Symposion zur Literatur und Kunst Österreichs, veranstaltet - wie in allen vorherigen Jahren - von Donald Daviau im Staff-Club der University of California in Riverside im Süden von Los Angeles, hatte das Generalthema »Austrian Literatur in Transition: New Authors - New Themes - New Trends«. Wie gewöhnlich fanden die zahlreichen Vorträge in zwei parallelen Sektionen statt, was dem Berichterstatter nicht ermöglichte, allen Beiträgen zu folgen und ihn zwang, sich im folgenden auf generelle Anmerkungen zu dieser Tagung zu beschränken. So soll an dieser Stelle lediglich zusammenfassend eine Auswahl derjenigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller aufgelistet werden, die auf der genannten Veranstaltung von den Vortragenden abgehandelt wurden, wobei gleichzeitig sichtbar wird, daß das Tagungsthema sehr allgemein ausgelegt wurde und nicht nur die neuesten Trends in der österreichischen Literatur betraf: Ingeborg Bachmann, Elfriede Czurda, Lilian Faschinger, Marianne Gruber, Paulus Hochgatterer, Elfriede Jelinek, Gert F. Jonke, Marie-Thérèse Kerschbaumer, Michael Köhlmeier, Alfred Kolleritsch, Ulrike Längle, Inge Merkel, Christoph Ransmayr, Gerhard Roth, Robert Schindel, Evelyn Schlag, Werner Schwab, Wolfgang Skwara, Marlene Streeruwitz, Elisabeth Trahan, Josef Winkler, Friedrich Ch. Zauner und Renate Zuniga. Die wissenschaftlichen Tagungsbeiträge werden wie üblich in dem Periodikum »Modern Austrian Literature« veröffentlicht werden.

Dazu kamen - wie ebenfalls bereits traditionell auf diesen Symposien - Lesungen österreichischer Autorinnen und Autoren, die an drei Abenden Ausschnitte aus ihren neuesten Werken vorstellten. Bei diesem Symposion lasen Gloria Kaiser, Michaela Ronzoni und Sabine Scholl, deren Beiträge mit Anerkennung aufgenommen wurden. In der [2/ S. 292:] Tat zeigten diese Lesungen erneut, daß sich demjenigen, der an diesen Riverside-Tagungen etliche Jahre lang teilgenommen hat - wie der Berichterstatter -, die einmalige Gelegenheit bietet, die wichtigsten Autorinnen und Autoren der jüngeren österreichischen Literatur - oft auch im persönlichen Gespräch - kennenzulernen, eine Möglichkeit, die insbesondere Auslandsgermanisten sonst nur selten haben. Außerdem gaben Louis Fantasia und Eric Trules eine dramatische Lesung von Ronzonis Stück »610 Bedford Drive. I!m an American«.

Auch die offiziellen Vertreter des österreichischen Staates, durch deren Förderung diese turnusmäßigen Veranstaltungen erst möglich werden, hatten es sich diesmal wieder nicht nehmen lassen, an zwei aufeinander folgenden Tagen die sogenannte »Dinner Speech« zu halten: am Donnerstag sprach Robert Stocker, der Vertreter der Abteilung Kunst vom Bundeskanzleramt, über »Einige literarische Neuerscheinungen der letzten Jahre« und am Freitag der österreichische Konsul in Los Angeles, Werner Brandstetter, über »Austria in 1998«.

Da die jährlichen Veranstaltungen ein außergewöhnlich angenehmes Ambiente auszeichnet, wodurch sie aus der Masse vieler anderer, insbesondere in Europa stattfindender Konferenzen hervorgehoben werden, gilt zu hoffen, daß es Donald Daviau und seiner unermüdlichen Mitarbeiterin Jorun Johns möglich sein wird, diese Tagungen auch in Zukunft durchzuführen, insbesondere, da diese bei vielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer inzwischen dermaßen beliebt sind, daß sie regelmäßig wiederkehren.

Die diesjährige Konferenz (vom 15. bis 17. April 1999) beschäftigte sich mit dem Thema »Austria in Film«; im Jahr 2000 wird dann ein Symposion stattfinden, daß sich vornimmt, die Fin-de-siècle-Literatur der vergangenen und kommenden Jahrhundertwende abzuhandeln.

Jörg Thunecke




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