Graphic Design in Vienna
1918-1938
| Informationen zum Plakat: |
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Hermann Kosel (1896-1983) Auch Hermann Kosel wird als Schüler von Julius Klinger in "Poster Art in Vienna" erwähnt. Zusammen mit Max Frey betrieb er bis 1927 das Werbeatelier "Cosl-Frey".
"These two thirty years old men of slender build are at once long tried friends and members of the Klinger group.
They have gained much fame in Vienna: Pregnancy of lines, originality of coloration and forcefulness of ideas are the most striking features of their performances.
Kosels Wien-Plakat ist das Siegerplakat beim 1935 ausgeschriebenen Wettbewerb der Fremdenverkehrsstelle, es wurde in verschiedenen Sprachen gedruckt. Mit seinen Komplementärfarben Goldgelb und Grün und der klaren Beschriftung in schmuckloser Grotesk-Schrift bietet es dem Beschauer ein Konzentrat von Wien: vom Maria Theresien-Denkmal, das im Vordergrund die linke Begrenzung darstellt, schiebt sich das Heldentor mit einem blühenden Kastanienbaum in das Bildzentrum. Auf die Innenstadt weisen die Michaelerkuppel und der spitze Kirchturm der Michaelerkirche hin. Kultur und Großstadtflair, Frühling, Kunst und Geschichte, zusammengefasst in graphisch perfektem Hell-Dunkel. |