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1928-1985
wiara buach / besondas / waun am gach / a kostnhaxn / obricht |
Ernst Kein, geboren am 27. 11. 1928 in Wien, gestorben am 21. 1. 1985 ebenda. Kein wurde im Alter von 16 Jahren zur Fliegerabwehr eingezogen. Er studierte Theaterwissenschaft, Publizistik und Psychologie, brach aber kurz vor dem Abschluß ab. Er gehörte dem Kreis um die Jugendkulturzeitschrift "Neue Wege" an, der sich 1951 auflöste. Der Schritt zur Dialektdichtung erfolgte ab 1954. Kein, der sich in den späten 50er Jahren für längere Zeit aus der Lyrik zurückzog, lebte von Erzählungen, Hörspielen sowie von Glossen und Aphorismen, die in der "Kronen-Zeitung" unter dem Titel "weana schbrüch", "Herr Strudl" und "Herr Habe" erschienen sind. Kein erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den "Österreichischen Staatspreis für Literatur".
Literatur: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 1984. Berlin, New York: de Gruyter 1984; Martin Grill: Kein, Ernst. In: Literatur Lexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Bd. 6. Hg. von Walther Killy. Gütersloh, München: Bertelsmann Lexikon 1990, S. 269.
ÖLA 54/97: Nachlaß
Zugangsdatum: 1997.
Umfang: 10 Schachteln.
Bestand eingeschränkt benutzbar.
Zugangsdatum: 2008.
Umfang: 1 Mappe.
Bestand eingeschränkt benutzbar.
Recherche nach »Ernst Kein«
im Handschriften, Nachlässe- und Autographen-Katalog der Österreichischen Nationalbibliothek (HANNA)