Bedingungen der Zusammenarbeit   

Folgendes mußte sichergestellt werden:

Übereinkommen für Datenaustausch:
Im April 1982 wurde ein Übereinkommen für Datenaustausch mit der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und dem Deutschen Bibliotheksinstitut (DBI), den Eigentümern der Zeitschriftendatenbank in Berlin, geschlossen und Ende 1982 fand bereits die erste Übermittlung statt (290.000 Titel- und 180.000 Körperschaftsaufnahmen).
Eine zweite, vollständige Datenlieferung folgte 1985 (ca. 400.000 Titel- und 210.000 Körperschaftsaufnahmen).

Schaffung des zentralen Datenbestandsverzeichnisses:
Die ÖZDB soll die Summe aller Daten der einzelnen Kataloge der teilnehmenden Bibliotheken darstellen. Daher war auch die Weiterführung und Aufrechterhaltung des konventionellen zentralen Zettelkatalogs nötig.
1980 wurden die konventionellen Dateien des ZAZ (Zentralkatalog ausländischer Zeitschriften und Serien) vom Planungsbüro übernommen.

Schaffung des Datenbanksystems:
Es wurden 4 Forschungsaufträge vom BM für Wissenschaft und Forschung vergeben:
  • 1981: Planung für Datenbankverwaltung und -abfrage
  • 1983: Programmierungsspezifizierungen für Datenbankverwaltung und -abfrage
  • 1984: Dokumentation der Realisierung der Datenübernahme von der Zeitschriftendatenbank Berlin und Realisierung des 1. Teils des Datenbanksystems
  • 1985: Dokumentation der Realisierung des 2. Teils des Datenbanksystems


  • Zusammenarbeit mit den Teilnehmern:
    Für den Zweck der Österreichischen Zeitschriftendatenbank wurden allen potentiellen Teilnehmern Teilnehmerkennungen als maschinenlesbare Identifikation zugewiesen: Ö-Norm A 2657 "Bibliotheksidentifikation; Bibliothekssigel" und Ö-Norm A 2656 "Bibliotheksidentifikation; maschinenlesbare Kennung (BIK)".
    1984 kam eine Mikrofiche-Ausgabe der Teilnehmerkennungen heraus und 1985 erschien eine Liste der Bibliothekskürzel.
    Ab August 1984 sollten die teilnehmenden Hauptbibliotheken ihre eigenen Bestände aufnehmen und so auch zum Datenerwerb beitragen. 1985 und 1986 wurden Kurse abgehalten für jene, die selbst Datensätze in maschinenlesbarer Form bearbeiten oder eingeben.


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