Allgemeines

Die Österreichische Zeitungs- und Zeitschriften-DatenBank ist die Nachfolgerin des Zentralkataloges neuerer ausländischer Zeitschriften und Serien an österreichischen wissenschaftlichen Bibliotheken, deren Ziel es ist, die fortlaufenden Sammelwerke (FSW), die in österreichischen wissenschaftlichen Bibliotheken vorhanden sind, online zugänglich zu machen.
Im Österreichischen Bibliothekenverbund ist die ÖZZDB (bis 1986 auch offiziell ÖZDB genannt) ein Gemeinschaftsunternehmen der österreichischen wissenschaftlichen Bibliotheken. Sie wird in Zusammenarbeit mit der ZDB in Berlin aufgebaut.
Die GKD liegt in ACC11 (Körperschaftsdatei in ALEPH) bereits als gespiegelte Datenbank zur Verfügung, Ergänzungen erfolgen über Wochensupplemente.
Die ZDB Titeldatei wird in der 2. Hälfte 2000 angekauft, und wird ebenfalls als gespiegelte Datenbank verfügbar sein.
Die inhaltlichen (bibliographischen und ILTIS/PICA-seitigen) Regelungen sind in ZETA (Zeitschriften-Titelaufnahme) 5. Aufl. enthalten, werden laufend auf der Homepage der ZDB aktualisiert, und sind auch für die Verbundkatalogisierung von FSW nunmehr gültig. Die Katalogisierung erfolgt gemäß dem Regelwerk der RAK-WB (Regeln für die alphabetische Katalogisierung).
Die österreichischen HOL-Sätze (Bestandsdaten) werden in ACC60 bzw. in den jeweiligen lokalen Katalogen (XXX60) mit Replikation in ACC60 erfaßt; formal gilt MAB2, inhaltlich ZETA 5 in der jeweiligen Fassung.
Die Bibliotheken, die am Bibliothekenverbund teilnehmen, sollen einerseits ihre Bestände regelmäßig der ÖZZDB melden und andererseits bereit sein, diese für Entlehnung oder Fotokopieren bereitzustellen.


Inhalt

Der Inhalt der Datenbank soll dazu dienen, festzustellen, ob und in welcher Bibliothek eine bestimmte Zeitschrift verfügbar ist.
In der Österreichischen Zeitschriftendatenbank sind die Periodika (FSW) der wissenschaftlichen Bibliotheken Österreichs erfaßt. Es sind ca. 225.000 Titel als Datensätze vorhanden.
Der Nachweis erfolgt ohne geographische und zeitliche Beschränkung des Titelmaterials: Es werden alle in- und ausländischen Titel von den Anfängen des Zeitungs- und Zeitschriftenwesens bis heute mit den jeweils in den einzelnen Bibliotheken vorhandenen Beständen verzeichnet. Die Datenbank enthält derzeit rund 411.000 Besitznachweise von 1.080 österreichischen Bibliotheken zu rund 156.000 verschiedenen Titeln (Stand: Mai 1995).
Der Datenbank-Inhalt wurde bis 1998 als COM (Computer output on microform) - Mikrofiche-Ausgabe herausgegeben, im Begleitheft die jeweils aktuelle Ausgabe der Sigelliste der einzelnen Bibliotheken.


Funktionen und Dienste:

Auskunftsdienst
Anfragen werden mit Hilfe unseres Online-Kataloges und anderen nationalen und internationalen Nachschlagewerken und Katalogen per Telefon, Fax, E-mail oder Post beantwortet.

Online-Dienste
  • Der ALEPH-OPAC (Online Public Access Catalogue) / Teilkatalog Zeitschriften - seit Februar 2000.


  • Teilnehmer:

    Die ÖZZDB wird unterstützt durch die Österreichische Nationalbibliothek gemäß dem Forschungsorganisationsgesetz (FOG).
    Die teilnehmenden Bibliotheken gehören folgenden Institutionen an:
  • Bibliotheken, die zum Wirkungsbereich des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gehören (Österreichische Nationalbibliothek, Universitätsbibliotheken, Bibliotheken von Akademien, Museen, usw.)
  • Bibliotheken von Organisationen, Vereinigungen, Interessensvertretungen, usw.
  • Bibliotheken religiöser Gemeinschaften
  • Landesbibliotheken, Gemeindebibliotheken
  • Bibliotheken von internationalen Organisationen



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