Margit von Elzenbaum

geboren am 25. Februar 1950 in Bozen 
 
 
 
 

Biographie

Margit von Elzenbaum, 1950 in Bozen geboren, besuchte die Mittelschule in Bozen und die Lehrerbildungsanstalt in Meran, wo sie 1970 auch die Matura ablegte. Danach war sie als Volksschullehrerin in Bozen tätig;
1969 bekommt sie den zweiten Preis im Literaturwettbewerb des Autorenkreises im Südtiroler Künstlerbund und der Zeitschrift Distel in der Sparte Lyrik;
1973 erscheint ihr Lyrikband mit dem Titel "Mein Fest", eine Sammlung von Gedichten und Kurzprosa in Dialekt und Hochsprache;
1981 veröffentlicht Margit von Elzenbaum ihr zweites Buch: "Verehrter Hofnarr! Deine Königin: Gedichte und Prosa" als 10. Band der "Werkreihe Südtiroler Autoren";
1983 erhält sie den zweiten Preis im Literaturwettbewerb des Autorenkreises im Südtiroler Künstlerbund und der Zeitschrift Distel für fünf Einakter zum Thema Körperbehinderte;
Es folgen eine Reihe von Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften;
Margit von Elzenbaum ist rege am öffentlichen Leben beteiligt: sie hält Dichterlesungen an Schulen und Bibliotheken, im Rundfunk und im Fernsehen.
 
Autograph Margit von Elzenbaum 
 
"Kroud sitzn" aus dem Lyrikband "Verehrter Hofnarr! Deine Königin"
(erschienen 1981 bei Athesia, Bozen)

Kroud sitzn

Kroud sitzn,
Geld schpourn.
Freindlich sein,
sauber bleibn.
Und gosch nit long,
susch kriagsch
koan Monn.

 
"Die Bäume" aus dem Lyrikband "Mein Fest"
(erschienen 1973 im Hermann-Unterberger-Verlag, Meran)
 
Die Baüme

Die Bäume
nehmen das Licht
in die Äste,
nicht, um es zu behalten,
denn die Nacht
wird es wieder nehmen
und bunte Träume
auf die Blätter legen,
bis sie zu schwer werden,
und die Blätter knicken.
 

 Textausschnitt aus "68er Kind; ein Protokoll"
 

Rezensionen zu Margit von Elzenbaum

"Unter dem Mantel gewollter Naivität und kindlicher Phantasie faßt Margit von Elzenbaum sowohl ihre gesellschaftskritischen Anmerkungen als auch ihre von tiefem menschlichen Verständnis geprägten Überlegungen in Worte."
aus "Tiefsinnig bis heiter..." Dolomiten, Nr. 222 vom 25. Sept. 1991

"Denn da ist eine am Schreiben, bei der die Sprachgebärde nicht aus dem Sich-Gebärden, sondern aus dem Menschsein kommt, und das scheint mir das Beste zu sein, was sich über Lyrik sagen läßt."
aus "Neues vom Buchmarkt" Distel, Nr. 5/6, November 1981
 
 

Margit von Elzenbaum liest ihr Gedicht "Kroud sitzn"

Margit von Elzenbaum liest ihr Gedicht "Die Mauer" (unveröffentlicht)
 
 

 << zurück zur Hauptseite